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Die Johanniter

Fest eingebettet in einem System, das uns alle schützt und im Notfall hilft.

2000 zog die Einsatzstelle von der Bechelte in das neu gestaltete Villose-Karree in der Schillerstraße. Der bekannte Boeler Architekt Karlheinz Meier hatte die über 1.000 qm Büro- und Arbeitsfläche optimal auf die Bedürfnisse der Johanniter zugeschnitten. Schulungs-, Sozial und Sicherheitsräume verteilen sich auf ein Terrain, dessen Weitläufigkeit man von außen nicht vermutet.

Die Johanniter Hagen bestehen derzeit aus 34 hauptberuflichen Mitarbeiter/innen, 12 jungen Menschen, die das „Freiwillige Soziale Jahr“ absolvieren und 2 Zivildienstleistende. Die Zahl der Zivildienstleistenden schwankt. Regionalvorstand Dietmar Link rechnet im kommenden Sommer mit etwa 6-10 Neuzugängen.

Die Aufgabenschwerpunkte der Johanniter liegen im:
- Rettungsdienst
- Krankentransport
- Hausnotruf
- Aus- und Fortbildung
- Hausverpflegung

Im Rettungsdienst decken die Hagener Johanniter den Bedarf des Ennepe-Ruhr-Kreis ab und bei den Krankentransporten zusätzlich den Hagener Raum.

Beim Hausnotruf zählt die Hagener Dienststelle zu den größten Deutschlands und ist die größte Nordrhein-Westfalens. 9.200 Anschlüsse laufen in der Eckeseyer Zentrale zusammen, die selbstverständlich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr besetzt ist.
Weit über 1.000 Wohnungsschlüssel hängen im „Schlüsselsafe“. Dieser Raum demonstriert eindrucksvoll welch hoher Sicherheitsstandard bei den Johannitern gewahrt wird. Zunächst ist dieser Raum nur mit einem Spezialschlüssel zu öffnen. Sollte es dennoch jemandem gelingen in den Raum einzudringen, sieht er sich einer Videoüberwachung ausgeliefert. Rückzug? Nicht möglich. Der Raum kann von innen auch nur wieder mit Hilfe des Spezialschlüssels geöffnet werden. Auf den Schlüsselanhängern steht nicht Name und Adresse des dazugehörigen Inhabers, sondern ein Zahlencode. Der Schlüssel kann nur per Computer zugeordnet werden.

Auch die Aus- und Fortbildung stellt einen wesentlichen Anteil der Arbeit der Eckeseyer Johanniter dar. So gibt es die unterschiedlichsten Personengruppen, die in erster Hilfe geschult werden. Die Schulungen beginnen bereits in den Kindergärten, denn „das sind die Ersthelfer von morgen“ erläutert Herr Link. In den Schulen sind die Kurse besonders in den Abschlussklassen beliebt, denn man erwirbt schließlich kostenlos den notwendigen Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein. Herr Link berichtet, dass im Mai/Juni 700 Schülerinnen und Schüler an den Lehrgängen teilgenommen haben. Aber auch Eltern und Personengruppen, die mit Kleinkindern zu tun haben können spezielle Kurse besuchen. Denn die medizinische Erstversorgung sieht bei einem Baby anders aus, als bei einem Erwachsenen.

Bei der häuslichen Verpflegung sehen sich die Johanniter nicht als Konkurrenz zu den anderen Anbietern, den ihr Konzept ist etwas anders. Die Teilnehmer wählen aus einer Liste mit weit über 200 Gerichten ihren Wochenbedarf. Dieser wird den meist älteren Menschen tiefgefroren zugestellt. Der Abnehmer hat damit die Möglichkeit selbst zu entscheiden wann er was essen möchte. Ein Ansporn zur Eigeninitiative. Die Tiefkühlkost wird über das Logistikzentrum der Johanniter in Bochum verteilt.

Aber auch im Bereich des Bevölkerungs- und Katastrophenschutz leisten die Johanniter ihren Beitrag. Eine 60 – 80köpfige Gruppe, die eine Spezialausbildung genossen hat, stellt eine „Schnelle Einsatzgruppe“ (SEG) die aus 15 – 20 Personen besteht. In Gefahrensituationen werden die Kräfte per „Piepser“ alarmiert und sind in kürzester Zeit einsatzfähig.

Zum Schluss noch einige Infos zu den Räumlichkeiten an der Schillerstraße. Dort gibt es beispielsweise einen kleinen Parcours, auf dem Menschen, denen etwa eine Prothese angelegt wurde, üben können die Barrieren des Alltags zu bewältigen.
Für Sitzungen, Versammlungen und Konferenzen stehen entsprechende Räume zur Verfügung, die angemietet werden können. Genutzt werden diese Räume beispielsweise auch von der Johanniterjugend. Jugendliche zwischen 14 – 18 Jahren treffen sich dienstags und freitags zu einem lockeren Beisammensein. Interessenten sind herzlich willkommen.

Wir danken Herrn Dietmar Link, dass er sich die Zeit genommen hat uns so umfassend über die Arbeit der Johanniter zu informieren.

p.b. 05-07-09
 














 
             

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